
In einer strategischen Entscheidung zur Modernisierung seiner Luftstreitkräfte hat Österreich offiziell den Kauf von 12 leichten Angriffsflugzeugen des Typs Leonardo M-346FA aus Italien bekannt gegeben.
Das Abkommen wurde am 5. Mai 2025 durch die Ausstellung der “Determination to Contract” (DaC) durch das italienische Verteidigungsministerium formalisiert und bestätigt damit einen Regierung-zu-Regierung-Vertrag (G2G) zwischen beiden Ländern. Unterzeichnet wurde die Vereinbarung von der Direzione degli Armamenti Aeronautici e per l’Aeronavigabilità (D.A.A.A.) im Namen des österreichischen Verteidigungsministeriums.
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Das Paket umfasst nicht nur die Flugzeuge, sondern auch ein umfassendes Schulungssystem, logistische Unterstützung und Bewaffnung mit Optionen für zwei zusätzliche Chargen von je sechs Flugzeugen – was die Gesamtzahl auf bis zu 24 erhöhen könnte. Die Auslieferung soll 2027 beginnen und wird vollständig von Österreich finanziert, einschließlich etwaiger Steuern wie der Mehrwertsteuer.
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Diese Beschaffung ist Teil des österreichischen Wiederaufbauplans 2032 und stellt einen weiteren Schritt in der militärischen Zusammenarbeit mit Italien dar, die seit über zwei Jahrzehnten besteht. Die bilateralen Beziehungen begannen mit einem militärischen Memorandum of Understanding im Jahr 2001 und wurden durch technische Vereinbarungen im Jahr 2020 sowie eine Absichtserklärung im Dezember 2024 vertieft. Das im Februar 2025 unterzeichnete Durchführungsabkommen legte die rechtlichen und administrativen Grundlagen für die Beschaffung fest.
Neben den 12 M-346FA-Flugzeugen umfasst das Paket:
- 1 Full-Mission-Simulator (FMS)
- 1 Unit-Level-Training-Gerät (ULTD)
- 8 Ausrüstungssätze für den Einsatz im Jagdbomber-Modus
- 12 helmgestützte Anzeigesysteme (HMD)
- 12 IFF-Interrogatoren (Identifikation Freund oder Feind)
- CBT-Schulungspaket (Computer Based Training) für 4 Schüler und 1 Ausbilder
- 7 Missionsplanungs- und Debriefing-Systeme (MPDS)
- Simulationsstationen für Piloten und Ausbilder
- Live Virtual Constructive (LVC) Paket mit Echtzeit-Überwachungsstation (RTMS)
- Virtuelles Wartungstraining-Gerät
- Integration mit Link 16 und IRIS-T Raketen
- EMAR21-Zertifizierung
- COM/NAV-Integration mit SBAS
- Vollständige logistische Unterstützung und Schulung für technisches und fliegendes Personal
Die Bewaffnung umfasst 8 Nexter-20-mm-Kanonenpods, 16 LAU-32-Raketenwerfer und 8 SPEAR-AECM-Elektronikgegenmaßnahmenpods. Der Vertrag wurde außerhalb des EU-Vergaberechts abgeschlossen, da es sich um eine rein zwischenstaatliche Vereinbarung handelt.
Das M-346FA ist eine Weiterentwicklung des gemeinsamen Yak/AEM-130-Projekts, das in den 1990er Jahren von der italienischen Firma Aermacchi und der russischen Yakovlev entwickelt wurde. Nach dem Ende der Partnerschaft im Jahr 2000 entwickelte Aermacchi – heute Teil von Leonardo SpA – das M-346 eigenständig weiter, wobei der Erstflug 2004 stattfand. Seitdem hat sich das Modell als fortschrittliches Schulflugzeug und multifunktionale leichte Angriffsplattform etabliert und wird unter anderem von Italien, Israel, Singapur, Polen und Katar eingesetzt.
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Mit verbesserten Kampffähigkeiten, darunter Radar- und elektronische Kriegssysteme, stellt das M-346FA, das in die österreichische Luftwaffe eingeführt wird, die modernste Variante dieser Baureihe dar – fähig, sowohl Ausbildungs- als auch echte Einsätze hochwirksam durchzuführen.
Quelle und Bilder: Italienisches Verteidigungsministerium Difesa | X @LDO_Poland. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion geprüft.
